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Die unendliche Geschichte der Stibiox-Sanierung

Im Vorfeld der Ratssitzung vom 21.09.2010 wurde mitgeteilt, dass es nun auch noch zu einer unerwarteten Kostensteigerung bei der Sanierung des Geländes der ehemaligen Stibiox-Firma am Hungerkamp gekommen sein soll.

Der Rat beschloss schließlich eine überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 390.000 Euro. Ausgegangen wurde im Vorfeld von Sanierungskosten in Höhe von rund 1,6 Mio. Euro, nun soll die Sanierung knapp über 2 Mio. Euro kosten.

In einer kurzen Mitteilung an die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses wurden die Mehrkosten damit begründet, es wäre unerwartet viel mehr belasteter Bauschutt angefallen als vorher geschätzt: Vorher hätte man mit 2700 t hochkontaminiertem Bauschutt gerechnet, jetzt habe man aber 6465 t abtragen müssen.

"Das kann nicht stimmen", teilt Heiderose Wanzelius mit, "nach meiner Akteneinsicht geht bereits aus der Auftragsvergabe an die Sanierungsfirma Eurovia im Februar 2010 hervor, dass von 9900 t hochkontaminiertem Bauschutt auszugehen ist!"  

Auch sei im Juni 2010 bei der so genannten "Bürgerinformationsveranstaltung" mitgeteilt worden, dass man mehr als erwartet Antimon gefunden habe, nämlich rund 6 t. In der Mitteilung der Stadt sind es plötzlich 60 t.

Diese Unklarheiten nimmt die BIBS-Fraktion zum Anlass nachzuhaken. In einer Anfrage außerhalb von Sitzungen fordert die BIBS-Fraktionsvorsitzende Aufklärung über alle Posten wie Abtragung belasteten Bauschutts, kontaminierten Bodens, Kosten der Sanierung und Verbleib der Schadstoffe.